2009 Haydn Wettbewerb

Haydn Wettbewerb

Viele Fewinner, aber keine Sieger. Das ist das überraschende Ergebnis des am 24. April zu Ende gegangenen 4. Internationalen Joseph Haydn Kammermusik Wettbewerbs.

Während die gestrenge Jury keine ersten und zweiten Plätze in der Kategorie Klaviertrio vergab, teilten sich gleich drei Ensembles Rang 3: das Berolina Klaviertrio, das Trio Quintilian sowie das französische Trio Atanassov, das außerdem den Sonderpreis für die beste Haydninterpretation während des Wettbewerbs in dieser Kategorie erhielt. Für die beste Interpretation des Auftragswerkes in der Kategorie Klaviertrio wurde das Sepperl Trio ausgezeichnet.

Bei den Streichquartetten gab es ebenfalls keinen Sieger, aber mit drei Preise war hier das Heath Quartett Gewinner des Abends. Das britische Ensemble gewann in der Kategorie Streichquartt nicht nur den mit 11.000 € dottierten zweiten Preis, sondern auch Sonderpreise für die beste Haydninterpretation sowie für die beste Interoretation des Auftragswerkes.

Familienfoto am Ende einer langen Finalnacht

Familienfoto am Ende einer langen Finalnacht

Dem Genius Joseph Haydn gewidmet

Der Finalabend war ausschließlich dem Genius Joseph Haydn gewidmet. Es war beeindruckend, den verschiedenen Zugängen der jungen MusikerInnen zu den Kompositionen des pannonischen Tonmeisters, der in Noten gedacht hat, zu lauschen.

Auch wenn es keine Gipfelsieger gab, so war das Niveau der dargebrachten musikalischen Leistungen (nicht nur am Finalabend) hoch und nicht wenige der teilgenommenen Ensembles wird man in Zukunft auf internationalen Konzertbühnen wiederhören.

Bösendorfer gratuliert dem Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Spezialensembles der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zur professionellen Organisation des Wettbewerbes. Prof. Avedis Kouyoumdjian hat mit seinem Team Hervorragendes geleistet. Und nicht zu letzt auch der hochkarätigen Jury ist es zu verdanken, dass der Joseph Haydn Kammermusik Wettbewerb -trotz seiner Jugend- zu den Global Playern im internationalen Wettbewerbsgeschehen gehört.

Siehe auch: www.mdw.ac.at