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NÄCHSTES KONZERT BÖSENDORFER-SAAL: Freitag, 17. April 2009, 19.30 KLAVIERABEND Franz-Josef Birk

Der deutsche Pianist spielt in seiner Chopin-Reihe den 11. Abend unter dem Titel "Chopins Jugendwerke" Stücke von Chopin, Mozart, Schubert und Delacroix.
www.boesendorfer.com

Programmfolge

Chopin-Zyklus, 11.Abend
11.12.2008, 19,30 Uhr
Bösendorfer-Saal

Karten: 16.-/Studenten 9.-

Franz-Josef Birk
(Klavier)


Wolfgang Amadeus Mozart
Rondo D-Dur KV 485

Franz Schubert
Sonate A-Dur DV 664
Allegro moderato
Andante
Allegro

Eugène Delacroix
Aus Journal

P A U SE

Frédéric Chopin
Polonaise b-moll op.posth.
3 Ecossaises op.72b
Marche funèbre c-moll op.posth.
Rondeau à la Mazur f-moll op.5


Biographie

Franz – Josef Birk, 1949 in Düsseldorf geboren, wurde 1961 nach zweijährigem privaten Klavierunterricht in die Klavierklasse bei Bernhard Roderburg am Robert – Schumann – Konservatorium / Düsseldorf aufgenommen. 1963 debutierte er in der Öffentlichkeit mit Klaviermusik von Bela Bartok und machte bei der Presse aufmerksam durch „seinen siebten Sinn für die agogische Nuance, eine Fähigkeit, die kaum zu erlernen ist“( Rheinische Post). Im gleichen Jahr gewann er in Düsseldorf mit Klaviermusik von Beethoven seinen ersten Klavierwettbewerb bei Jugend musiziert, dem bis 1965 weitere Preise folgten in Essen, Marl und München mit Werken von Bach, Beethoven, Chopin und Chatschaturian. Bereits in diesen jungen Jahren spielte er etwa Mozarts Sonate A–Dur KV 331 in der Stadthalle Solingen mit „jener Art von emotionaler Eindringlichkeit, die Mozart nicht mehr als einen Klassiker empfinden ließ, sondern ihn mehr als einen gegenwärtigen begrüßte“(Solinger Tageblatt). 1968 setzte er seine pianistischen Studien in den Meisterklassen bei den Professoren Günter Ludwig, Hansotto Schmidt und Alfons Kontarsky an der Staatlichen Musikhochschule Köln fort.
Nach Beendigung seiner pianistischen Studien spielte er nach einem Gastspiel 1974 in der Serie der Heinersdorff – Matinéen Düsseldorf seinen ersten eigenen dreiteiligen Klavierzyklus mit den Hauptwerken von Robert Schumann in Verbindung mit Werken anderer Komponisten in den Jahren 1976 bis 1980 exklusiv auf Bösendorfer und entfachte bei der Presse begeisterte Besprechungen auch wegen der Entfaltung des einmaligen Klangs der Wiener Flügel. 1980 bis 1985 legte er eine Pause öffentlichen Konzertierens ein und widmete sich in der Zeit der Musikkritik sowohl bei der Westdeutschen Zeitung als auch der Rheinischen Post.
1986 kehrte er mit einem zwölfteiligen Beethoven – Zyklus in Düsseldorf auf das Konzertpodium zurück und eröffnete gleichzeitig die Serie der Aton - Konzerte, die zahlreichen Künstlern bis heute Auftritte in der Landeshauptstadt ermöglichte. 1991 konzertierte er in Baden-Baden im Abschlusskonzert einer international besetzten Konzertreihe zur Einweihung des damals neuen Steinway-Flügels im Weinbrennersaal. Nach einem von Publikum und Presse begeistert aufgenommenen Klavierabend 1994 in der Reihe der Schlosskonzerte Bühlerhöhe gründete er 1995 dort die ungemein erfolgreiche Serie der Fête Chopin – eine Konzertform, die Chopins Klaviermusik und sein literarisches Umfeld in den Wechselbeziehungen zu anderen Komponisten zeigt und die Gastronomie des Luxushotels miteinschließt. Die Badischen Nachrichten schreiben von einem zentralen Musikereignis und berichten von einer phänomenalen Klavierkunst. In Düsseldorf und Wien, exklusiv im Bösendorfer - Saal läuft dieser Chopin - Zyklus zeitgleich. Weitere Stationen seiner Auftritte waren bisher Oberhausen, Essen, Berlin und Montreux-Vevey.
1994 begann er mit dem Düsseldorfer Tonmeister und international preisgekrönten Filmemacher Ulrich Rydzewski eine CD – Produktionsserie, die erstmals Spitzenprodukte heutiger Konzertflügelbaukunst nebeneinander der Öffentlichkeit vorstellt. Auf bisher 6 CD sind vom Pianisten persönlich ausgesuchte Konzertflügel von Steinway&Sons, Bösendorfer Wien, Blüthner Leipzig sowie eine Erstproduktion der S-Klasse bei Yamaha entstanden: Aufnahmen, die bei Fachleuten Euphorie entstehen lassen.
Seinen Wiener Chopin-Zyklus setzt der Pianist fort am 9.10.2009 im Bösendorfer-Saal mit dem Thema:Chopin gratuliert zu 200 Jahre Mendelssohn-Bartholdy.