Veranstaltungsarchiv

Bösendorfer-Saal Oktober 2009

Hier finden Sie tagesaktuell alle Konzerte im Bösendorfer-Saal für den Monat Oktober 2009.
Viel Vergnügen!

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boesendorfer_ED_Sept_Okt_001.pdf (417 KB)

Freitag, 09. Oktober 2009, 19.30

KLAVIERABEND Franz-Josef Birk
200 Jahre Mendelssohn - Gratulationskonzert
J.S.Bach: 4 Inventionen
W.A.Mozart: Sonate C KV 545
F.Schubert: Impromptu As op.90,4
F.Mendelssohn: Brief / 6 Lieder ohne Worte op.19b
F.Chopin: Etüde f / Rondo F op.5

Karten: 16.-
Studenten: 9.-
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Biographie

Franz – Josef Birk, 1949 in Düsseldorf geboren, wurde 1961 nach zweijährigem privaten Klavierunterricht in die Klavierklasse bei Bernhard Roderburg am Robert – Schumann – Konservatorium / Düsseldorf aufgenommen. 1963 debutierte er in der Öffentlichkeit mit Klaviermusik von Bela Bartok und machte bei der Presse aufmerksam durch „seinen siebten Sinn für die agogische Nuance, eine Fähigkeit, die kaum zu erlernen ist“( Rheinische Post). Im gleichen Jahr gewann er in Düsseldorf mit Klaviermusik von Beethoven seinen ersten Klavierwettbewerb bei Jugend musiziert, dem bis 1965 weitere Preise folgten in Essen, Marl und München mit Werken von Bach, Beethoven, Chopin und Chatschaturian. Bereits in diesen jungen Jahren spielte er etwa Mozarts Sonate A–Dur KV 331 in der Stadthalle Solingen mit „jener Art von emotionaler Eindringlichkeit, die Mozart nicht mehr als einen Klassiker empfinden ließ, sondern ihn mehr als einen gegenwärtigen begrüßte“(Solinger Tageblatt). 1968 setzte er seine pianistischen Studien in den Meisterklassen bei den Professoren Günter Ludwig, Hansotto Schmidt und Alfons Kontarsky an der Staatlichen Musikhochschule Köln fort.

Nach Beendigung seiner pianistischen Studien spielte er nach einem Gastspiel 1974 in der Serie der Heinersdorff – Matinéen Düsseldorf seinen ersten eigenen dreiteiligen Klavierzyklus mit den Hauptwerken von Robert Schumann in Verbindung mit Werken anderer Komponisten in den Jahren 1976 bis 1980 exklusiv auf Bösendorfer und entfachte bei der Presse begeisterte Besprechungen auch wegen der Entfaltung des einmaligen Klangs der Wiener Flügel. 1980 bis 1985 legte er eine Pause öffentlichen Konzertierens ein und widmete sich in der Zeit der Musikkritik sowohl bei der Westdeutschen Zeitung als auch der Rheinischen Post.

1986 kehrte er mit einem zwölfteiligen Beethoven – Zyklus in Düsseldorf auf das Konzertpodium zurück und eröffnete gleichzeitig die Serie der Aton - Konzerte, die zahlreichen Künstlern bis heute Auftritte in der Landeshauptstadt ermöglichte. 1991 konzertierte er in Baden-Baden im Abschlusskonzert einer international besetzten Konzertreihe zur Einweihung des damals neuen Steinway-Flügels im Weinbrennersaal. Nach einem von Publikum und Presse begeistert aufgenommenen Klavierabend 1994 in der Reihe der Schlosskonzerte Bühlerhöhe gründete er 1995 dort die ungemein erfolgreiche Serie der Fête Chopin – eine Konzertform, die Chopins Klaviermusik und sein literarisches Umfeld in den Wechselbeziehungen zu anderen Komponisten zeigt und die Gastronomie des Luxushotels miteinschließt. Die Badischen Nachrichten schreiben von einem zentralen Musikereignis und berichten von einer phänomenalen Klavierkunst. In Düsseldorf und Wien, exklusiv im Bösendorfer - Saal läuft dieser Chopin - Zyklus zeitgleich. Weitere Stationen seiner Auftritte waren bisher Oberhausen, Essen, Berlin und Montreux-Vevey.
1994 begann er mit dem Düsseldorfer Tonmeister und international preisgekrönten Filmemacher Ulrich Rydzewski eine CD – Produktionsserie, die erstmals Spitzenprodukte heutiger Konzertflügelbaukunst nebeneinander der Öffentlichkeit vorstellt. Auf bisher 6 CD sind vom Pianisten persönlich ausgesuchte Konzertflügel von Steinway&Sons, Bösendorfer Wien, Blüthner Leipzig sowie eine Erstproduktion der S-Klasse bei Yamaha entstanden: Aufnahmen, die bei Fachleuten Euphorie entstehen lassen.

Seinen Wiener Chopin-Zyklus setzt der Pianist fort am 9.10.2009 im Bösendorfer-Saal mit dem Thema:Chopin gratuliert zu 200 Jahre Mendelssohn-Bartholdy.

Franz Josef Birk

Franz Josef Birk

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Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19.30

KLAVIERABEND Juri Sachno
www.juri-sachno.at
www.juri-sachno.at

Beethoven, Chopin u. Rachmaninow im Spiegel der russischen Seele

L.v. Beethoven: Klaviersonate Nr. 21 G-Dur op.53 „Waldsteinsonate“
F. Chopin: Nocturne Es-Dur op.9/2
Nocturne e-Moll op.55/1
Etude cis-Moll op.12/4,
f-Mollop.12/9, f-Moll op.25/2
Ballade As-Dur op. 47/3
g-Moll op.23/1
S. Rachmaninow: Morceaux de Fantasie, op 3
Etudes – Tableaux, op. 33

Karten: 15.-
Studenten: 10.-
(Abendkassa)
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Beethoven, Chopin und Rachmaninow im Spiegel der russischen Seele –
russischer Klaviervirtuose Juri Sachno in Wien!

Seit 2003 gastiert der russische Meisterpianist Juri Sachno regelmäßig auch in Österreich. Im Bösendorfersaal gibt er jetzt Einblick in seine Musikwelt und präsentiert seine spannenden Interpretationen großer Komponisten:
• Beethoven analysiert er kompromisslos, gradlinig und eindrucksvoll.
• Dynamisch, modern und zugleich gefühlvoll spielt er Chopin.
(voller Dynamik und doch einfühlsam klingt sein Chopin)
• Berühmt sind auch seine Interpretationen von Rachmaninow, für die er bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
An diesem Abend entführt Juri Sachno das Publikum in seinen musikalischen Kosmos und lässt es an den Weiten und Tiefen der russischen Seele teilhaben

Juri Sachno

Freitag, 16. Oktober 2009, 19.30

"Von Shakespeare inspiriert….."
LIEDERABEND
Angharad Gabriel • Sopran
Wolfgang Gabriel • Klavier

Lieder und Gesänge nach Shakespeare von Thomas Morley, Anonymus, Thomas Arne, Haydn, Schubert, Schumann, Berlioz, Ernest Chausson, Richard Strauss, Roger Quilter, Wolfgang Gabriel

Karten: 17.-
Studenten: 10.-

homepage.univie.ac.at

Prof. Wolfgang Gabriel


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Donnerstag, 22. Oktober

BACH - KLAVIERABEND
Peter Seivewright
mit CD-Präsentation

www.divine-art.com

J.S.Bach (1685-1750)
Transkription von Eugen d'Albert
(1864-1932)
Passacaglia in c-Moll

J.S.Bach
Transkription von Ferrucio Busoni (1866-1924)
Choral Prelude "Ich ruf zu Dir,
Herr Jesu Christ"
J.S.Bach: Präludium und Fuge in As-Dur
aus Buch1 der 48 Präludien und Fugen
J.S.Bach: Präludium and Fuge in E-Dur
aus Buch 1 der 48 Präludien und Fugen
J.S.Bach: Präludium und Fuge in A-Dur
aus Buch 1 der 48 Präludien und Fugen

Edward McDowell
(1860 - 1908)
Starlight
A. D. MDCXX
To the Sea ('from Sea-Pieces')

J.S.Bach: Präludium und Fuge in D-Dur
Transkription von Eugen d'Albert

Karten: 15.-
Studenten: 10.-


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Peter Seivewright wurde in Skipton, England, im Jahre 1954 geboren. Er studierte Musik in Oxford und verbrachte dann drei Jahre als Post-Doktorand am Royal Northern College of Music in Manchester, wo er bei Ryszard Bakst studierte. Als Student war er ständiger Solist mit dem RNCM-Orchestern und erhielt auch gute Kritiken in der Presse für die Aufführung des Klavierkonzerts von Richard Rodney Bennett.

Peter Seivewright hat in großem Umfang Konzerte in ganz Großbritannien, Irland, Norwegen, Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark (acht Rezital-Tourneen), Lettland, Estland, Vietnam, Kasachstan, Australien (vier Rezital-Tourneen) in China, Indien , Kuwait, Trinidad und Tobago, in den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland in den bekanntesten Konzertsälen gegeben (u.a. auch im Wagner-Saal in Riga, Lettland, in der National Concert Hall, Hanoi, Vietnam, der Melba Hall, Melbourne, Australien, in der Aarhus Festival Hall in Dänemark, im Konzertsaal der Verbotenen Stadt, Peking und in der Philharmonie, Archangelsk in Russland)
Er hat als Solist mit einer Reihe von führenden britischen Orchestern, darunter dem Hallé Orchestra, dem Milton Keynes City Orchestra, das Orchestra of Scottish Opera, der Scottish Sinfonietta, dem Strathclyde Sinfonia, Camerata Schottland, Scottish Baroque Soloists gespielt. Im Jahr 1998 spielte er die Welt-Uraufführung des Klavierkonzerts des schottischen Komponisten Rory Boyle, mit dem Liepaja Symphony Orchestra in Liepaja, Lettland. Im Jahr 2001 fand die Uraufführung des Klavierkonzertes des englischen Romantik-Komponisten John Ireland (1879-1962) in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion statt. Er spielte dabei mit dem Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester der Republik Kasachstan unter dem russischen Dirigenten Tolepbergen Abdrashev, in der Philharmonie Almaty. Im Februar 2003 gab er sein Debüt in der russischen Archangelsk Philharmonic Society in Nordwest-Russland, in Peking führte er am Neujahrstag 2006 Tschaikowsky's Piano Concerto No 1 mit dem Beijing Symphony Orchestra auf. Im Oktober 2006 spielte er zum ersten Mal in Indien, wo er J.S. Bachs Klavierkonzert in d-Moll mit dem Chamber Orchestra Kalkutta in St. Paul's Cathedral, Kalkutta im Rahmen des "Baroque Festival in Bengalen" aufführte.

Peter Seivewright's CD Discographie ist umfangreich und beinhaltet: The Complete Piano Music von Carl Nielsen (2CDs - Naxos), Contemporary Scottish Piano Music (Merlin) und die großen Klavierwerke des dänischen romantischen Komponisten Victor Bendix (Rondo Records, Kopenhagen). Er spielt zehn CDs für Divine Arts mit allen 90 Klaviersonaten von Baldassarre Galuppi, des letzten großen Komponisten der venezianischen Republik (3 sind bisher erschienen). Im Jahr 2007 veröffentlichte Divine Art einer Doppel-CD die wichtigsten Werke für Klavier des dänischen Komponisten Louis Glass (1864-1936). Geplant sind weitere Aufnahmen bei Divine Art von vier Bach-Konzerten mit dem Scottish Baroque Soloists, eine CD mit romantischen Klavierkonzerten, u.a. auch jene von Bendix und Hartmann sowie Neuaufnahmen der Werke
für Klavier von Max Reger, Martin Dalby und WG Whittaker.


2008 übernahm Peter Seivewright das Amt als Professor für Musik an der Akademie für Darstellende Künste an der Universität von Trinidad und Tobago. Er behauptet, Immobilien in Port of Spain, Trinidad und gerade Im August 2009 spielte er Vietnam Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Ho-Chi-Minh-City Orchestra.

Dienstag 27. Oktober 2009, 19.30

KLAVIERABEND Michael Hruby

R. Schumann „Waldszenen“ op. 82
M. Hruby „Pianoflashes“ (2009)
F. Schubert Sonate B-Dur D 960

Benefizveranstaltung zugunsten des
» Klavierprojektes Seoul 2009 « -
Studien- und Konzertreise Studierender des „Instituts Ludwig van Beethoven“
der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

EINTRITT FREI
Spenden erbeten!


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Freitag 30. Oktober 2009, 19.30

"Seligkeit"
LIEDERABEND
Susann Amberg Schneeweis • Gesang
Hiroe Imaizumi • Klavier

Lieder von Franz Schubert
Seligkeit - Lob der Tränen - Schäfers Klagelied - Lied der Mignon – Frühlings- sehnsucht - Liebesbotschaft - Nähe des Geliebten - Taubenpost - Sehnsucht - Frühlingsglaube - Ganymed - Auf dem Wasser - Du bist die Ruh - Sei mir gegrüßt - Abschied - Lachen und Weinen Geheimes - Rastlose Liebe

Karten: 15.-
Studenten: 10.-


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DIE KÜNSTLERINNEN

Susanne Amberg Schneeweis
ist Wienerin. Sie erhielt ihre Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und im Rahmen umfangreicher privater Gesangstudien. Sie gab Konzerte (auch im Rahmen von Tourneen), erhielt Stückverträge und gab ca. 40 Liederabende.
Sehr umfangreich ist auch ihr pädagogisches Wirken in Bezug auf Atemtechnik und Stimmbildung. Seit 1986 hat sie ein eigenes Studio, seit 1991 eine Gesangsklasse an der künstlerischen Volkshochschule Ottakring.

Bisher sind von ihr folgende Bücher erschienen:
"Stimmbildung und Sprecherziehung durch bewußtes Atmen"
(Ennstaler/Steyr 1989, 5. Auflage)

"Wege zur Balance"
Anna Pichler Verlag/Wien 1996

"Singen macht glücklich"
Edition Neue Wege/Gösing 2006


Hiroe Imaizumi
wurde in Japan geboren und erhielt seit ihrem 4. Lebensjahr Klavierunterricht.
Sie studierte Musikpädagogig und seit 1995 in Wien Klavier, Instrumental- und Opernbegleitung, sowie Vokalbegleitung bei Prof. Lutz.
Im Jahr 2000 machte sie ihren Abschluss mit Auszeichnung.
Hiroe Imaizumi hat eine sehr umfangreiche Korrepetitionserfahrung für Lied, Oper, Chormusik, gab Meisterkurse und hatte auch zahlreiche solistische Auftritte.
Seit 2007 absolviert sie auch ein Orgelstudium bei Prof. J. Ebenbauer.
Ihre Zusammenarbeit mit Susanne Amberg Schneeweis besteht seit 2002.

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