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Der Lisztpfad zeigt Leben und Werk des großen Musikers

Anlässlich des Jubiläumsjahres zum 200. Geburtstag von Franz Liszt wurde in Raiding ein Liszt-Pfad errichtet, der zu Christi Himmelfahrt (2.6.) feierlich eröffnet werden wird.

Auf knapp drei Kilometern Länge zieht sich der Pfad durch Liszts Geburtsort Raiding.  Acht Stationen liegen auf der Strecke, die hauptsächlich entlang des Dorfangers führt und in deren Zentrum das Geburtshaus von Franz Liszt liegt.

Franz Liszt (Büste) vor seinem Vaterhaus

Franz Liszt (Büste) vor seinem Vaterhaus

"Das begehbare Klavier" heißt jene Station darunter, die das Arbeitsmittel des großen Pianisten und Komponisten den Besuchern vermitteln soll: stolz blickt ein mächtiger Bösendorfer Flügel in das Dorf zur Erinnerung an "sein" Instrument, mit dem Franz Liszt viele seiner großen Erfolge gefeiert hat.

Stolz blickt der mächtige Bösendorfer Flügel ins Dorf.

Stolz blickt der mächtige Bösendorfer Flügel ins Dorf.

Neben der Standhaftigkeit liebte Franz Liszt vor allem den vorzüglichen Klang der Bösendorfer Flügel. In einem Brief von Liszt an seinen Freund Gustav Kardinal Hohenlohe in Pest schreibt er 1872 über die Bösendorfer Instrumente:
"... meiner Meinung nach sind seine Klaviere von allen, die in den Fabriken im Reich Österreich und jenseits produziert werden, am meisten vollendet, wohltönend und angenehm anzuschlagen."

Der neue Lisztpfad erinnert an das Leben und Werk des großen Raidingers.

Der neue Lisztpfad erinnert an das Leben und Werk des großen Raidingers.

"Der Spazierweg lädt ein, einerseits Raiding kennenzulernen und die attraktive Idylle eines kleinen pannonischen Dorfes zu genießen und andererseits sich über Franz Liszt zu informieren", so Bürgermeister Markus Landauer.

Eröffnung des Lisztpfades am 2. Juni

Zu Christi Himmelfahrt - ein Symbol auch für den tiefreligiösen Abbé Liszt - wird Altbischof Dr. Paul Iby (er kommt ebenfalls aus Raiding) den neuen Lisztpfad weihen und eröffnen. Vertreter von Bund, Land und Gemeinde werden zu den ersten Spaziergängern zählen. Begleitet werden sie dabei vom Männergesangsverein Franz Liszt.

(rulö)
(Fotocredits: Rupert Löschnauer)