Veranstaltungsarchiv

Dienstag, 15.11 - Klavierabend - Karl Macourek

Bösendorfer Saal im Mozarthaus Vienna
Domgasse 5 - 1010 Wien

Dienstag, 15.11 
19.30 Uhr
Karten: € 29,-
Reservierung erforderlich: +43 1 504 66 51 - 311
anne-sophie.desrez@boesendorfer.com

MOZART IM ORIGINAL UND BEARBEITUNGEN
Benefizveranstaltung zu Gunsten der Österreichischen Muskelforschung
Karl MACOUREK, Klavier
W.A. Mozart: Sonate für Klavier in D-Dur KV 311
Sonatensatz in B-Dur KV 400 (372a)
Sonate in c-Moll KV 457
F.X. Kleinheinz: Variations sur l'air "Ein Mädchen oder Weibchen" in E-Dur
J. Wölfl: Neun Variationen sur l'air de "Figaro" de Mozart -"Se vuol ballare Signor Contino" WoO 30
S. Thalberg: Grande Fantaisie pour le Piano sur la Sérenade et le Menuet de Don Juan Op.42



Karl MACOUREK, Pianist

Klassische Soloabende, Konzertbegleitung, Korrepetitor, musikalischer Leiter für Theater und Kabarett

Vita:
1960 in Wien geboren, erhielt er seit seinem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht bei Prof. Hans Schwestka. Später ließ er sich von Prof. Björn Maseng (Konservatorium der Stadt Wien) zum Liedbegleiter und Korrepetitor ausbilden. Es folgten zahlreiche Konzertauftritte im In- und Ausland, Kirchenkonzerte, Auftritte bei den Schlossspielen Kobersdorf sowie bei den Wiener Bezirksfestwochen. Weiters fungiert Karl Macourek bei diversen nationalen und internationalen Theater- und Kabarettproduktionen als musikalischer Leiter. Er arbeitet erfolgreich mit zahlreichen Sängern, Schauspielern und Instrumentalisten zusammen.  ·        

Im November 2005 erschien seine erste CD Einspielung "THINKING MOZART", Paraphrasen, Phantasien und Variationen über Themen von Wolfgang Amadeus Mozart mit Werken von Ferdinand Ries, August Eberhard Müller, Johann Nepumuk Hummel, Johann Peter Pixis, Sidney Smith, Franz List und anderen. (Teilweise Ersteinspielungen).  

"Unbekannte Klaviermusik" von Franz Lehar". (Alles Erstaufnahmen)
PREISER RECORDS PR 90757
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Ersteinspielung des gesamten Klavierwerkes von Leo Fall auf einer Doppel-CD
(erscheint im Mai 2011)

PIANO RECORDS P 605501 Seine umfangreiche solistische Konzerttätigkeit widmet sich Raritäten der Klaviermusik wie z.B. Werken von Ferdinand Ries, Heinrich von Herzogenberg oder Erich Wolfgang Korngold (z.B. im Jüdischen Museum Wien). Weitere Auftritte erfolgten im Haus Hofmannsthal, im Eroicasaal des Österreichischen Theatermuseums, der Gesellschaft für Musik und im Schloss Montfort in Langenargen am Bodensee.
Er interpretiert aber auch Werke aus dem Umfeld der Wiener Klassik auf historischen Instrumenten, etwa Ignaz Pleyel auf einem Originalen Pleyel Hammerflügel.

Karl Macourek ist als Pianist Mitglied des Ensembles Neues Künstlerforum (Gesang). Seit 2010 ist er Leiter des Fachreferates "Historische Musikforschung" im Österreichischen Archäologiebund.


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Franz Xaver KLEINHEINZ
 wurde in Nassenbeuren bei Mindelheim (Allgäu) 26. 6. 1765 geboren und starb am 29. 1. 1832 in Pest.Über München kam er 1799 als gesuchter Klavierlehrer nach Wien und trat in Verbindung mit Beethoven.Seit 1805 lebte er abwechselnd in Brünn, Wien oder Pest, wo er 1814 – 24 als Dirigent am Deutschen Theater wirkte.  

Joseph WÖLFL
 Geboren in Salzburg, Schüler von Leopold Mozart und Michael Haydn, war 1783 – 1786 Chorsänger am Dom in Salzburg und lebte ab 1790 in Wien. Wolfgang Amadeus Mozart vermittelt ihn nach Warschau, von wo er 1795 nach Wien zurückkehrt. Seine blendenden pianistischen Fähigkeiten erwiesen sich in einem Klavierwettstreit mit Ludwig van Beethoven (Wien, ca. 1799). Seine Hauptwirkungsstätten waren ab 1801 Paris und von 1805 bis zu seinen Tode London.Aufbauend auf Wolfgang. Amadeus Mozarts und Muzio Clementis Klavierstil schafft Wölfl ein Klavierwerk von effektbetonter Virtuosität. 

 Sigismond THALBERG 1812 – 1871 geboren in Pàquis bei Genf, lebte seit 1822 in Wien, wo ihn Simon Sechter und Johann Nepomuk Hummel unterrichteten. Seit seiner ersten Konzertreise durch Deutschland (1830) zählte er zu den führenden Pianisten seiner Zeit.1837 messen sich in Paris Thalberg und Liszt im pianistischen Wettkampf. Nach Vervollkommnung seiner Ausbildung bei Johann Peter Pixis und Friedrich Wilhelm Kalkbrenner in Paris und bei Ignaz Moscheles in London begab er sich 1837 wieder auf Konzertreisen, die ihn 1855 bis nach Brasilien, Havanna und Nordamerika führten, wo er in New York eine Klavierschule gründete.
1858 erwarb er eine Villa bei Neapel, in die er sich von 1860 bis zu seinem Tod zurückzog.Neben zwei Opern, einigen Liedern und Kammermusik schrieb Thalberg ausschließlich Klaviermusik, die überwiegend Virtuosität zum Selbstzweck vorführt.