Veranstaltungsarchiv

HABSBURG reloaded – Europäisches Festival 2011

»Die Wurzeln Mitteleuropas liegen in der österreichisch-ungarischen Monarchie, in dieser gemeinsamen geistigen Haltung aus Ironie, Reife, Kultur und Gelassenheit gegenüber den kleinen Missgeschicken des Lebens und Skepsis in Bezug auf die großen Hoffnungen, die großen Utopien.«
Fulvia Tomizza, Poet

HABSBURG reloaded

HABSBURG reloaded

»HABSBURG reloaded« heisst die kultur-historische Metamorphose, die in Form eines Festivals eine kulturelle Brücke zwischen den europäischen Völkern vom 15. ins 21. Jahrhundert schlagen möchte.

Orte und Termine

»Eine Belebung des kulturellen Erbes Mitteleuropas für heutige Generationen« soll nach dem Willen des Veranstalters Dr. Roland Hahn das Festival »HABSBURG reloaded« sein. 
Das Festival findet 2011 an vier Orten in Habsburger und europäischen Landschaften statt. Die Orte sind: 

• Zakopane (Polen/Galizien ehemals Habsburger Kronland)
Samstag, 22. Oktober, 11 Uhr, Miejska Galeria Sztuki & 20 Uhr, Witkacy-Theater
Gefördert durch die BW-Stiftung Baden-Württemberg
Theater: ul. Chramcowki 15; Galerie: ul. Krupowki 41

• Wien (Österreich/Kernland der Habsburger Monarchie)
Dienstag, 25. Oktober, 20 Uhr, Haus der Musikfreunde; Bösendorferstr. 12

• Freiburg im Breisgau (Deutschland/ehemals Vorderösterreich)
Donnerstag, 27. Oktober, 20 Uhr, Historisches Kaufhaus; Münsterplatz 24
Mit Unterstützung von Klavierhaus Hess in Malterdingen

• Rottenburg am Neckar (Deutschland/ehemals Vorderösterreich)
Sonntag, 30. Oktober, 10.30 Uhr, Zehntscheuer; Bahnhofstr. 16
Mit Unterstützung von Pianohaus Hölzle Sindelfingen

Es wird vom eingetragenen und gemeinnützigen Verein »Felix Europa« getragen.

Die Pianisten Michal Bialk (links) und Cezary Kwapisz (rechts) gehen im Rahmen von »HABSBURG reloaded« auf Tour

Die Pianisten Michal Bialk (links) und Cezary Kwapisz (rechts) gehen im Rahmen von »HABSBURG reloaded« auf Tour

Klaviermusik und Literatur

Die Pianisten Michal Bialk und Cezary Kwapisz konzertieren auf dieser europäischen Tour zu zwei und zu vier Händen.Das Programm umfasst klassische Klaviermusik und Literatur, wobei es nicht nur um Ergänzung, sondern auch um Reibung zwischen Musik und Texten geht. Die Klavierstücke präsentieren Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, geprägt von Einflüssen vielfältiger Musikrichtungen Habsburger Provenienz.
Der Spannungsbogen reicht von Chopin und Szymanowski über Liszt und Strauß bis De Falla und Khatchaturian. Als Referenz an »local Heros« kommen Stücke von Paderewski (in Zakopane), Mozart (in Wien), Weismann (in Freiburg) und Hoffmeister (in Rottenburg) dazu.
Der Literaturteil bietet szenische Lesungen aus dem Innenleben des Habsburger Herrscherhauses (in Wien und Freiburg), Texte gegen Habsburgs Herrschaft (in Zakopane) und vom Habsburger Lebensgefühlt getränkte Mundartdichtung (in Rottenburg). Der regionale, auch paradoxe Bezug Habsburgs zum Spielort und seiner Geschichte wird thematisiert.

Sybille Dordel

Sybille Dordel

Gemeinsam mit ihren Kollegen Rolf Schorp und Kristof Wnuk bestreitet Sybille Dordel den Literaturteil des Festivals.

Der Bösendorfer – ein echter Habsburger

Zu einem Habsburger Festival passt ein Bösendorfer wie das Gelbe zum Ei. Deshalb wird der musikalische Part des Festivals auf Bösendorfer Flügeln ausgetragen.

Ludwig Bösendorfer – kaiserlicher und königlicher Hof- und Kammerklaviermacher , kaiserlich-russischer Hoflieferant etc. etc.

Ludwig Bösendorfer – kaiserlicher und königlicher Hof- und Kammerklaviermacher , kaiserlich-russischer Hoflieferant etc. etc.

Seine Majestät Kaiser Franz Joseph I. lauscht im Rahmen der Theater- und Musik-Ausstellung 1892 in Wien Ludwig Bösendorfers Klavierspiel.

Seine Majestät Kaiser Franz Joseph I. lauscht im Rahmen der Theater- und Musik-Ausstellung 1892 in Wien Ludwig Bösendorfers Klavierspiel.