Veranstaltungsarchiv

Freitag, 30.03.2012, Mozart auf der Reise nach Spanien, Lucia Castelló (Soprano) - Alejandro Picó-Leonís (Piano)

Bösendorfer Saal im Mozarthaus Vienna
Domgasse 5 - 1010 Wien

Freitag, 30.3.2012 
19.30 Uhr
Karten: € 20,-
Reservierung erforderlich: +43 1 504 66 51 - 144
anne-sophie.desrez@boesendorfer.com

Mozart auf der Reise nach Spanien

Jacinto Valledor (1744-1809) 
Canción de tímida (1768)   

Luís Misón (1727-1776) 
Seguidilla dolorosa de una enamorada (1757)  

José Castel (1737-1807)  
Canción de la gitana habilidosa (1776)   

Antonio Soler (1729-1783)
Sonate für Klavier Nr. 90 Fis-Dur   
     
Vicente Martín y Soler (1754-1806)
La Preghiera
La Mercede
La Volubile

Wolfgang Amadeus Mozart  
Sonate für Klavier Nr. 6 in D-Dur, KV284
Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart  
Ah! spiegarti, oh Dio, KV178                               
Als Luise die Briefe ihres ungretreuen Liebhabers verbrannte, KV520
Der Zauberer, KV472 
Abendempfindung an Laura, KV523

Pause

Eduardo Toldrá (1895-1962)
Madre, unos ojuelos ví (Pablo de Jérica)
La zagala alegre (Lope de Vega)
Después que te conocí (Quevedo)

Enrique Granados (1867-1916)
El tra la la y el punteado
La maja dolorosa Nr. 2
La maja dolorosa Nr. 3   
Amor y odio 
  (aus Tonadillas. Text von F. Periquet)

Joaquín Turina (1882-1949)
Farruca (R. de Campoamor) 
Saeta (S. y J. Álvarez Quintero)

Jesús Guridi (1886-1961)
No quiero tus avellanas
Mañanita de San Juan

Antonio José (1902-1936)
El molinero

Adrián Artacho (1981-)
Wildnis

LUCIA CASTELLÓ, wurde in spanischen Gandía, Valencia, geboren. Mit neun Jahren bekommt sie den ersten Piano und Gesangsunterricht von ihrer Mutter, Asunción Cartagena.Später studiert sie Klavier bei Salvador Carbó in Gandía und bei Luca Chiantore in Valencia. 1997 absolviert sie den höheren Lehrgang Piano am Conservatorio Superior de Musica Joaquin Rodrigo in Valencia. Anschliessend nimmt sie Gesangsunterricht bei Maestro Jose Maria Perz Busquier und später bei Professor Ana Luisa Chova in Valencia. Gleichzeitig arbeitet sie als Pianolehrerin in Gandía und singt im Chor der Generalitat Valenciana. Sie singt zahlreiche Konzerte Alter Musik, u. a. in der Rolle von La Sibil.la (El Cant de la Sibil.la- 15 J.) in verschiedenen Städten Spaniens. Im Jahr 2000 erhählt sie von der Autonomen Regierung Valencias (Generalitat Valenciana) ein Stipendium für ein Studium in Wien beim italienischen Gesangslehrer Maestro Antonio Carangelo. In Wien singt sie einige Konzerte Alter Musik aus Spanien aus den 15. und 16. Jh. Sie absolvierte 2002 den höheren Lehrgang Gesang am Conservatorio Superior de Musica Joaquin Rodrigo in Valencia. In Wien singt sie in einigen Produktionen von Mozart-Opern die Susanna (Figaros Hochzeit, Konzertant, Alten Rathaus) und die Pamina (Zauberflöte, Jugendstilltheater) unter der Leitung des damals sehr jungen kolumbianischen Dirigenten Andrés Orozco Estrada. Es folgten zahlreiche Lieder Konzerte (Mozart, Schubert, Schumann, Mahler, Zemlinsky u. a.) und Konzerte mit spanisches "Canciones" (Rodrigo, Obradors, Toldrá, Turina, u.a.) in verschieden Staädten in Österreich und in Spanien. Ab 2006 entscheidet sich die Sängerin anlässlich der Geburt ihrer Sohnes für eine künstlerische Pause. Im März 2010 kehrt sie zurück auf die Bühne mit einem Liederprogramm im Wiener Salvator-Saal. Lucia Castelló hat bei Sängerinen wie Lamara Tschkonia, Sona Ghazarian, Glenys Linos und Mirella Freni studiert. Derzeit lebt die junge Sängerin in Wien, wo sie bei der amerikanischen Sopranistin Carol Byers weiter an ihrer Technik arbeitet und von Korrepetitor Dieter Paier beraten wird. Die zusammen Arbeit mit dem Pianist Alejandro Picó-Leonís macht die Sopranistin eine grosse Freude.

Alejandro Picó-Leonís wurde in Alicante (Spanien) geboren und begann im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen. Er studierte zunächst am Oscar Esplá-Konservatorium seiner Heimatstadt und bei Consolación de Castro in Madrid. Mit 17 Jahren setzte er seine Studien in den USA fort. Dort erhielt er Unterricht von Prof. Ubaldo Díaz-Acosta, der selbst Schüler von Alicia de Larrocha und Claudio Arrau war. 2001 schloss er sein Musikstudium am Hunter College der City University of New York erfolgreich mit dem Master of Arts für Klavier ab. Er belegte auch Meisterkurse bei Karl-Ulrich Schnabel, Mayda Prado, Norman Shetler and Graham Johnson. Alejandro Picó-Leonís hat sowohl in den USA als auch in Europa konzertiert.
2002 gab er sein Recital-Debüt an der New Yorker Carnegie Hall, und erhielt für  „… seine enorme musikalische Ernsthaftigkeit, sein stilistisches Wissen voll vielschichtiger Farben und seinen wunderschönen Klang”, großes Lob von der Presse. In den USA folgten weitere Auftritte an der Weill Recital Hall der Carnegie Hall sowie der Steinway Hall, dem Kaye Playhouse, der Kosciuszko Foundation und dem United Nations Auditorium. In Europa spielte er unter anderem im Wiener Musikverein, im Gasteig in München, weiters in Madrid, Segovia, Alicante, Salzburg, Leipzig, Aix-en-Provence and Varna. Als Konzert-Solist ist Picó-Leonís mit zahlreichen Orchestern wie dem European Symphony Orchestra, dem Hunter Symphony Orchestra, dem Albéniz Symphony Orchestra, dem Orchesta Sinfónica de Alicante, dem Orchestre Symphonique de Montbéliard und dem Blutenburg Kammerphilharmonie München aufgetreten. 2011 erschien auf OehmsClassics seine erste Solo-CD "Variations", welche Kompositionen von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Mendelssohn und Chopin enthält. 2012 erschien seine zweite CD auf OehmsClassics mit Werken von Mozart und Beethoven.