Veranstaltungsarchiv

EDUARD KUTROWATZ als Begleiter am Klavier im Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Vienna am Dienstag, 5. Juni 2012, 19.30 Uhr

DEUTSCHE und FRANZÖSISCHE DUETTE DER ROMANTIK

DIE KÜNSTLER
Monica Theiss-Eröd
, Sopran
Adrian Eröd, Bariton
Eduard Kutrowatz, Klavier

Dienstag, 5. Juni 2012
Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Vienna
Domgasse 5

Karten: 18.-/Studenten 10.-
tel. 504 66 51 311/310

Programm

Felix Mendelssohn-Bartholdy
(1809-1947)   
              Duette op.63      
                    I. Ich wollt‘, meine Lieb ergösse sich    Heine    
                    II. Abschiedslied der Zugvögel     Hoffmann von Fallersleben  
                    III. Gruß     Eichendorff       
                    IV. Herbstlied     Klingemann    
                     V. Volkslied     Burns                       
                    VI. Maiglöckchen und die Blümelein  Hoffmann von Fallersleben 

Peter Cornelius
(1824-1874)  
                Liebesprobe op.6/1     Hebbel            
                Der beste Liebesbrief op.6/2     Hebbel
                Heimatgedenken op.16/1     Hebbel

Franz Liszt
(1811-1886)    
                O Meer im Abendstrahl     Meissner

Peter Cornelius
   
                Ich und Du     Hebbel
                Verratene Liebe     Chamisso 

César Franck
(1822-1890)               
                La Chanson du Vannier     Theuriet   
                Soleil     Ropartz  

PAUSE
  

Camille Saint-Saens
(1835-1921) 
               Pastorale     Destouches   
               Viens!     Hugo           
               El Desdichado 

Anton Rubinstein
(1829-1894)
               Wanderers Nachtlied op.48/5        Goethe/Lermontov/Bodenstedt     
               Die Wolke op.48/8     Puškin/Bodenstedt
               Der Engel op.48/1     Lermontov/Bodenstedt  
               Lied der Vögelein op.67/1     Schulze    
               Lied (Die Lotosblume) op.67/6     Heine 

Carl Millöcker
(1842-1899)   
             „And’re Töne, and’re Weisen“, Duett Marinja-Agathon aus „Das Nordlicht“

Monica Theiss-Eröd  
Die Sopranistin studierte an der Wiener Musikhochschule Oper, Lied & Oratorium (bei KS Walter Berry). Sie sang an der Wiener Kammeroper die Titelpartie in der Zarzuela Doña Francisquita, Flora (The Turn of the Screw), Rowan (Der kleine Schornsteinfeger) und Lucia (The Rape of Lucretia). Daneben trat sie als Blondchen, Papagena, Ännchen, Giulia (La Scala di Seta), Miss Wordsworth (Albert Herring) und im Festival KlangBogen Wien als Louise in Benatzkys „Bezauberndes Fräulein!“auf. Sie war im Stadttheater Klagenfurt als Najade (Ariadne auf Naxos) und Amor (L'Incoronazione di Poppea) zu erleben und sang beim Wiener Operettensommer 2009 Pepi (Wiener Blut) und 2010 Valencienne (Die lustige Witwe).An der Wiener Staatsoper wirkt sie in den Kinderopern "Das Traumfresserchen" und „Aladdin“ mit.Daneben singt die Sopranistin regelmäßig Liederabende (u.a. im Österreichischen Kulturforum, New York und dem Festival Wörthersee Classics) und Konzerte. So sang sie unter anderem die Johannespassion (J. S. Bach) und „Die sieben letzten Worte“, das Stabat Mater (J. Haydn), das Requiem von W.A. Mozart und J. Brahms  und Mozarts Krönungsmesse und c-moll-Messe. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Concilium Musicum Wien unter Paul Angerer, mit welchem sie seit vielen Jahren auftritt.Im September 2011 sang Monica Theiss-Eröd Vivaldis Gloria beim Festival Maribor. 2012 tritt sie u.a. bei der Schubertiade im Lichtental Wien mit dem Klarinettisten Daniel Ottensamer und bei Liederabenden und Konzerten mit ihrem Mann, dem Bariton Adrian Eröd.

Adrian Eröd, Bariton 
Seit Jahren begeistert der junge Österreicher an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, und international Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielfältigkeit als Sänger.Ob als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla oder als Valentin in Gounods Faust, als Billy Budd oder als Conte Almaviva.Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern, und in jüngster Zeit sorgte seine Darstellung des Loge in Wagners Rheingold international für Aufsehen.Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette singt Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Dr.Falke, Albert (Werther), Olivier (Capriccio) und die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“.Daneben sang er auch am Teatro Fenice in Venedig, an der Hamburgischen Staatsoper, in Frankfurt und Köln an der Tokyo National Opera und der Zürcher Oper (Beckmesser). Nach seiner Ausbildung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg von der Wiener Kammeroper über das Landestheater Linz an die Wiener Volksoper und schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einnehmen wird.In den nächsten Jahren wird er zum Beispiel an der Opéra de Paris, der Houston Grand Opera, der Semperoper Dresden und der Chicago Lyric Opera zu erleben sein. Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich.So sang er unter Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern, mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, unter Nikolaus Harnoncourt Bachs "Matthäuspassion", Orffs "Carmina Burana" mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs "Magnificat" unter Helmut Rilling und Mendelssohns "Elias" mit dem Gewandhausorchester in der Leipziger Thomaskirche. Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, der Salzburger Mozartwoche, der styriarte Graz sowie dem Beethovenfest in Bonn auf. (Zusammenarbeit u.a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Thomas Hengelbrock, Marcello Viotti und dem ensemble modern). Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding und bei zahlreichen Festivals in Erscheinung getreten, und vor kurzem erschien beim Label Gramola seine Deutung von Schuberts Winterreise.

EDUARD KUTROWATZ
Er hat sich in Österreich und auch international nicht nur einen Namen als Pianist gemeinsam mit seinem Bruder Johannes gemacht, mit dem er auch als Intendant des Liszt Festivals in Raiding wirkt und künstlerischer Leiter des Klangfrühlings in Schlaining ist, er ist seit einigen Jahren als sehr einfühlsamer Liedbegleiter verschiedener Sängerinnen und Sänger in Erscheinung getreten. So wird es auch an diesem Abend im Mozarthaus Vienna sein.