Kammermusik Konzert mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov


01.03.2018 20:00


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© Felix Bröde

Isabelle Faust


Violine

“Ihr Klang hat Leidenschaft, er hat Biss und er elektrisiert, aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süße, die den verborgenen Lyrismus der Musik sichtbar werden lässt...”
New York Times

Isabelle Faust zieht ihr Publikum durch ihre fundierten Interpretationen in den Bann. Sie taucht tief in jedes Werk ein, mit Beachtung des musikgeschichtlichen Kontexts, des historisch angemessenen Instumentariums und größtmöglicher Werktreue nach heutigem Wissensstand. So gelingt es ihr, das Repertoire von Heinrich I. F. Biber bis Helmut Lachenmann stets vom Kern her auszuleuchten und leidenschaftlich aufzuführen. 

Nachdem Isabelle Faust in sehr jungen Jahren Preisträgerin des renommierten Leopold-Mozart-Wettbewerbs und des Paganini-Wettbewerbs geworden war, gastierte sie schon bald regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Freiburger Barockorchester.

Dabei entwickelte sich eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Frans Brüggen, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Andris Nelsons und Robin Ticciati.

Isabelle Fausts große künstlerische Neugier und Aufgeschlossenheit schliessen alle Epochen und Formen instrumentaler Partnerschaft ein. Dabei sieht sie die Musik nie als Selbstzweck, sondern dringt hingebungsvoll, feinsinnig und gewissenhaft zum Wesen des Werkes vor. So spielt sie neben den großen sinfonischen Violinkonzerten zum Beispiel Schuberts Oktett mit historischen Instrumenten ebenso wie György Kurtágs "Kafka-Fragmente" mit Anna Prohaska oder Igor Stravinskys „L’Histoire du Soldat“ mit Dominique Horwitz. Mit großem Engagement macht sich Isabelle Faust um die Aufführung zeitgenössischer Musik verdient. Für die nächsten Spielzeiten sind Uraufführungen von Péter Eötvös, Ondřej Adámek, Marco Stroppa, Oscar Strasnoy und Beat Furrer in Vorbereitung.

Zahlreiche Einspielungen wurden von der Kritik einhellig gelobt und mit Preisen wie dem Diapason d’or, dem Echo Klassik, dem Gramophone Award und dem Choc de l'année ausgezeichnet. Die jüngsten Aufnahmen umfassen Mozarts Violinkonzerte mit Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini und das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado. Weitere vielbeachtete Einspielungen hat Isabelle Faust unter anderem von den Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sowie den Violinkonzerten von Ludwig van Beethoven und Alban Berg unter der Leitung von Claudio Abbado vorgelegt. Mit dem Pianisten Alexander Melnikov verbindet sie eine langjährige kammermusikalische Partnerschaft, unter anderem erschienen gemeinsame Aufnahmen mit sämtlichen Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven.

Isabelle Faust ist in der Saison 2017/18 Artist in Residence in der Wigmore Hall.

 

Quelle: http://www.impresariat-simmenauer.de/Artists/IsabelleFaust/biography-de.html

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© Molina Visuals

Alexander Melnikov


Klavier

Alexander Melnikov absolvierte sein Studium am Moskauer Konservatorium bei Lev Naumov. Zu seinen musikalisch prägendsten Erlebnissen zählen die Begegnungen mit Svjatoslav Richter, der ihn regelmäßig zu seinen Festivals in Russland und Frankreich einlud. Er ist Preisträger bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb (1989) und dem Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel (1991). 

Seine musikalischen und programmatischen Entscheidungen sind oft ungewöhnlich. Sehr früh begann Alexander Melnikov sich mit der historischen Aufführungspraxis auseinander zu setzen. Wesentliche Impulse erhielt er von Andreas Staier und von Alexei Lubimov, mit dem er in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet hat. Regelmäßig steht er mit namhaften Ensembles für Alte Musik wie dem Freiburger Barockorchester, Musica Aeterna, der Akademie für Alte Musik Berlin oder dem Orchestre des Champs-Élysées auf der Bühne. 

Unter den Orchestern, bei denen Alexander Melnikov als Solist gastierte, finden sich das Royal Concertgebouw Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Philadelphia Orchestra, NDR Elbphilharmonie Orchester, HR-Sinfonieorchester und Russian National Orchestra sowie die Münchner Philharmoniker, Rotterdam Philharmonic, BBC Philharmonic und NHK Symphony. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Teodor Currentzis, Charles Dutoit, Paavo Järvi, Thomas Dausgaard und Valery Gergiev zusammen. 

Mit Andreas Staier erarbeitete Alexander Melnikov ein Programm, das Auszüge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier (Andreas Staier – Cembalo) mit den 24 Präludien und Fugen von Schostakowitsch (Alexander Melnikov – Klavier) in einem musikalischen Gespräch korrespondieren lässt. Gemeinsam haben sie auch ein reines Schubert Programm zu vier Händen aufgenommen und im Konzert gespielt. Eine intensive Kammermusikpflege mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras gehört für Alexander Melnikov zu den unverzichtbaren Bestandteilen seiner Arbeit. 

Überaus wichtig sind ihm auch Kammermusikkonzerte mit seiner langjährigen festen Duopartnerin Isabelle Faust. Ihre gemeinsame Gesamteinspielung sämtlicher Beethoven-Violinsonaten bei harmonia mundi, die u.a. mit dem Gramophone Award und dem ECHO Klassik 2010 ausgezeichnet sowie für den Grammy nominiert worden ist, ist zu einer Referenzaufnahme geworden. Im September 2015 erschien ihre Einspielung der Brahms Sonaten für Violine und Klavier. 

Die von ihm ebenfalls bei harmonia mundi veröffentlichten Präludien und Fugen op. 87 von Schostakowitsch wurden u.a. mit dem BBC Music Magazine Award 2011, dem Choc de classica 2010 und dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2011 wurde dieses Album vom BBC Music Magazine als eine der 50 wichtigsten Aufnahmen aller Zeiten genannt. Des Weiteren spielte er Werke von Brahms, Rachmaninoff und Skrjabin ein. Zusammen mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Pablo Heras-Casado und dem Freiburger Barockorchester nahm Alexander Melnikov eine Schumann-Trilogie mit den Konzerten und Klaviertrios auf. Im August 2015 erschien das zweite Album mit dem Klavierkonzert und zweiten Klaviertrio. Im November 2016 erschien eine Aufnahme mit Werken von Prokofiev und im Juni 2017 ein Album mit Werken von Chausson und Franck.

Ab der Saison 2017/18 präsentiert Alexander Melnikov das Projekt „Der Mann mit den vielen Klavieren“. Dieses Programm wird auf drei Instrumenten gespielt, die jeweils den Stil ihrer Zeit widerspiegeln. Neben Konzerten mit Musica Aeterna, dem Ensemble Resonanz und dem Orchestra Sinfonica Nazionale Rai setzt er seine Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg sowie als Künstlerischer Partner mit der Tapiola Sinfonietta fort. 

Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen u.a. Rezitale in der Cité de la Musique Paris, im Muziekgebouw aan’t Ij Amsterdam, im de Singel Antwerpen, in der Kölner Philharmonie und dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und in der Saison 2018/19 eine Residenz in der Londoner Wigmore Hall.

 

Quelle: http://www.impresariat-simmenauer.de/Artists/AlexanderMelnikov/biography-de.html

Programm




Johannes Brahms
Scherzo c-Moll aus der F.A.E.-Sonate

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 100

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108

 

Karten



Veranstalter/Kartenverkauf
Konzertdirektion Hans Adler
Auguste-Viktoria-Straße 64
14199 Berlin
Tel: +49 (30) 826 47 27
Fax: +49 (30) 826 35 20

Veranstaltungs Adresse
Berliner Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
DEUTSCHLAND
Tel.: +49 (0)30 254 88-0
 

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