16.02.2018 10:00


MOZARTS WEG IN DIE UNSTERBLICHKEIT. Das Genie und die Nachwelt
Eine Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek im Mozarthaus Vienna.

Mozart – der Name steht für musikalische Vollendung und für ein überragendes Genie. Doch wie kam es zu Mozarts Weltgeltung und zur Ausbreitung seines Ruhms? Gedichte, Hommagen, Werkausgaben, Legenden – all dies formte das Mozartbild nach dem frühen Tod des Komponisten. Diese Entwicklung in ihren vielfältigen und erstaunlichen Facetten zu zeigen, ist Inhalt einer Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek im Mozarthaus Vienna 2018.

Bereits zu Lebzeiten war Mozart vereinzelt der 

 Status des Außergewöhnlichen zugesprochen worden, vor allem von seinem großen Zeitgenossen Joseph Haydn. Stellte Haydn bereits 1786 gegenüber Mozarts Vater Leopold fest, dessen Sohn sei „der größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“, so schrieb er am 20. Dezember 1791, kurze Zeit nach Mozarts Tod, an Marianne von Genzinger: „Die Nachweld bekommt nicht in 100 Jahren wieder ein solch Talent.“ Am 29. Oktober 1792 notierte Ferdinand Graf Waldstein in das Stammbuch des jungen

Ludwig van Beethoven, der im Begriff war, nach Wien aufzubrechen: „Mozart’s Genius trauert noch und beweint den Tod seines Zöglinges. [...] Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart’s Geist aus Haydens Händen.“ Ziel der Ausstellung ist es, diesen Prozess der Bewusstwerdung der Größe Mozarts und die ungebrochene, ja gesteigerte Popularität seines Werkes nach seinem Tod anhand von Gedichten, Hommagen, Werkausgaben und Legenden erlebbar und nachvollziehbar zu machen.


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Albert Henry Payne: Denkmal auf dem Mozartplatz (Entwurf), 1842 © ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung (links)


Janos Blaschke: Mozart, 1807 © ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung (rechts)


Johann Ritter von Lucam: Die Grabesfrage Mozarts, Wien 1856 © ÖNB, Musiksammlung (unten)

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Kuratoren: Thomas Leibnitz und Andrea Harrandt


www.mozarthausvienna.at



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