for the Golden Hall in Vienna


It is one of the most important moments of a piano manufactory when, after several years of development, constant filing on the sound and tinkering with all mechanical components, the grand piano is not only ready, but selected for the prestigious stages of the world.

In the Bösendorfer selection hall in Wiener Neustadt, the rising and internationally acclaimed Russian pianist Daniil Trifonov selected two Bösendorfer concert grand pianos 280VC Vienna Concert for the Musikverein in Vienna.

He accepted the invitation of Dr. Angyan, the director of the venerable Viennese concert hall, and the fixed, tonal selection criteria: a concert grand that can easily assert itself in a large orchestra, and another instrument that does justice to the chamber music nuances of fine ensemble playing.

With both Concert Grands, the wide repertoire from the Liederabend in the smaller halls to the Piano Concerto with full orchestra in the Golden Hall can be harmoniously tuned. More than a century connects both Viennese houses, Ludwig Bösendorfer himself was an honorary member of the Gesellschaft der Musikfreunde Wiens. Highly concentrated, Daniil Trifonov played seven instruments, all different in character and intonation. For the accomplished pianist, the selection was very clear after a short time and two concert grands nominated. These two times 507kg resonance were shortly afterwards transferred to the Musikverein.

The baptism of fire for one of the masterfully selected grand pianos followed on the following day in the great hall of the Musikverein: the G Major Piano Concertos by Maurice Ravel together with the Orchestra of the Saxon Staatskapelle Dresden under the direction of Christian Thielemann. The young piano genius brilliantly brought the brand-new grand piano to life in the first major concert performance. With its unmistakable Bösendorfer sound, this grand piano will probably often set one of Vienna's most beautiful concert stage in motion.


Daniil Trifonov selecting one of the two 280VC concert grands at the selection hall.bei der Auswahl eines der 2 Konzertflügel im Bösendorfer Showroom (c) Copyright Lepsi Foto 2017

Die klangvolle Wahl: Concert Grand 280VC


Der strahlende Konzertklang der neuen Generation: die neue VC Technologie crafted by Bösendorfer

Vieles ist neu, überarbeitet und optimiert - ein Feinschliff aus 188 Jahren Klavierbau sozusagen. Zum Beispiel sämtliche Parameter der Mensur: Länge, Stärke, Zugkräfte, Aufteilung, Ausrichtung und Positionierung der einzelnen Felder, Auswahl der 1-2 und 3-chörigen Basssaiten, Verhältnis der Zugkraftauslastung zwischen den Bereichen Bass, Mittellage, Diskant, sowie Anschlagslängen, Anschlagslinie und vieles mehr. Mittels computerunterstützten Programmen ist es möglich, sämtliche Verläufe betreffend Inharmonizitätskurven, Auslastungswerten und Zugkräfteverteilung optimal zu visualisieren, zu berechnen und zu gestalten, um ein Höchstmaß an Ausgewogenheit, Ausgeglichenheit sowie Schwingungsfähigkeit und Schwingungsdauer zu erreichen. Die Rastenkonstruktion des 280VC ist traditionell als Bösendorfer typische Kastenraste angelegt. Aus klanglichen Überlegungen

verwenden wir in erster Linie Fichten- und Buchenmassivholz. Diese Rastenkonstruktion birgt aber auch einige innovative Elemente, die mit der modernen Technologie erst möglich wurden. Die 3-dimensionale Konstruktionsweise ermöglicht eine anschließende, auf den gleichen Daten aufbauende, hochpräzise Bearbeitung sämtlicher Holzverbindungen im Bereich der Rastenelemente und Spreizen, des Damms und der Spiellade in einer bisher nie dagewesenen Präzision. Es entstand eine dauerhaft stabile und äußerst solide Grundlage für die weitere Anbindung der nachfolgenden Elemente. Das Bodenlagerdesign ist so angelegt, dass - zum Unterschied früherer Konstruktionen - eine eigene, durchgehend geschlossene Einheit gebildet wird. Auch die Kastenwand besteht in traditioneller Weise im Kern aus Fichtenresonanzholz. Die Buchendoppel auf der Innen- und Außenseite sind verstärkt und

stabilisieren die Kastenwand. Der klangliche Aspekt des Fichtenresonanzholzes als Kernmaterial bleibt dabei völlig unberührt. Durch die präzise konstruktive Basis des 3-dimensionalen Modells und durch ein optimal abgestimmtes Monitoring der tatsächlichen Veränderungen, die durch die herrschenden Druckverhältnisse bedingt sind, konnten wir erstmals die Vorgänge im Bereich der akustischen Anlage genau nachvollziehen und in der Feinabstimmung der Maße und Regulierungen berücksichtigten. Dies wirkte sich positiv auf das Resonanzverhalten, den Wirkungsgrad und das generelle Ansprechverhalten des Resonanzbodens aus, der das wichtigste schallabstrahlende Element des Flügels ist. In diesem Bereich spielt sozusagen die Musik und hier trennt sich die Spreu vom akustischen Weizen...