Klang und Farbe in den Klaviersonate Aleksandr Skrjabins


02.11.2017 18:00


‘Klang und Farbe in den Klaviersonaten Alexander Skrjabins’ ist ein Projekt, das Musik und farbiges Licht synergistisch vereint. Für jede Sonate wurde ein Konzept entwickelt, das subtil bewegte Lichtbrechungen durch australische Opale mit Skrjabins Musik verbindet. Die 10 Sonaten, gespielt von den australischen Pianisten Mekhla Kumar, Ashley Hribar, Konstantin Shamray und Stefan Ammer, lassen das Publikum in einem einzigartigen Gesamtkunstwerk tief in die magische Klang –und Farbenwelt der Musik Skrjabins eintauchen.

Mekhla Kumar



Mekhla Kumar studierte unter Stefan Ammer an der Universität in Adelaide und mit Professor Tibor Szász an der Musikhochschule in Freiburg, wo sie  „mit Auszeichnung” ihr Solistenexamen bestand. Mekhla hat mehrere australische Stipendien erhalten. Sie spielte als Solistin mit Orchestern in Adelaide und Melbourne und nahm an Meisterkursen mit Roy Howat, Bart van Oort, Leslie Howard, Imogen Cooper, Bernd Glemser, Claudio Martinez Mahner und Robert Hill teil. In diesem Jahr wird Mekhla Kumar beim ARD Wettbewerb mitwirken. Sie konzertiert regelmäßig in Australien und Deutschland und gibt Meisterklassen und Kammermusikkurse. Sie ist Doktorantin an der Universität in Adelaide.

Konstantin Shamray



Konstantin Shamray wurde in Novosibirsk, Russland im Jahr 1985 geboren. Er studierte zunächst am Gnessin –Institut und später am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau unter Professor Tatiana Zelikman und Professor Vladimir Tropp fort. Konstantin erhielt viele Preise und Auszeichnungen. Im Jahre 2008 wurde er erster Preisträger beim Sydney Internationalen Klavierwettbewerb und wurde außerdem mit dem  „People's Choice Award” und sechs weiteren Preisen ausgezeichnet. Er hat im Jahr 2014 sein Studium an der Freiburger Hochschule für Musik mit Professor Tibor Szász wieder aufgenommen und mit dem Solistenexamen abgeschlossen. Konstantin konzertier-te in Russland, Europa,
China und Australien.
Als Solist spielte er mit den Orchestern in Prag,Belgrad und Moskau,Ru-ssische Nationalphilharmonie, Mariinsky Theater Orches-ter,dem Sydney Symphony Orchestra,dem Orchestre National de Lyon, den Moskau Virtuosi unter den Dirigenten  Vladimir Spivakov, Vasily Petrenko, Dmitry Liss, Tugan Sokhiev, Nicholas Milton, Vladimir Verbitsky. 2011 erhielt er den ersten Preis beim Kissinger Klaviert Olymp und den Luitpold Preis für hervorragende musikalische Leistungen. Konstantin hat Aufnahmen für ABC Classics,
Naxos und Fonoforum eingespielt. Er gibt regelmäßig Internationale Meisterkurse.

Ashley Hribar



Der australische Pianist Ashley Hribar arbeitet als Solist, Improvisator, Komponist und Kammermusiker. Erster Preisträger des 2005 Internationalen Gaudeamus- Wettbewerbs in Amsterdam und Rezipient des Michael Kieren-Harvey Fellowship, ist er seitdem ein führender Verfechter der zeitgenössischen und der Musik des 20. Jahrhunderts geworden. Er hat mit zahlreichen lebenden Komponisten wie Felix Kubin, Helmut Lachenmann, Matthew Shlomowitz, Adam Page und Frederic Rzewski gearbeitet.Ashley ist Doktorant an der Universität Adelaide, seine Doktor-Arbeit beschäftigt sich mit der Musik Frederic Rzewskis. Er studierte am Elder Conservatorium of Music in Adelaide mit Stefan Ammer und in Hannover mit Karlheinz Kämmerling. Ashley konzertiert häufig in Australien, Europa und China sowie auf zahlreichen Festivals wie der Koper Biennale, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Ultima Festival, der Gaudeamus-woche, dem Ballhaus Theatre Berlin, dem „Sound Ways” Festival (St. Petersburg), dem Herbst Music Festival (Graz ) und dem „Heidelberger Frühling”. Sein Solo Album – „Piano Rhapsody“ mit seinen eigenen Kompositionen „Paganini Variationen“ und „Ash Fantasie, wurde im Jahr 2012 bei Austermedienmusik veröffentlicht.

Stefan Ammer



Stefan Ammer war Professor für Klavier an der Freiburger Musikhochschule. Nach seiner Auswanderung unterrichtet er am Elder Conservatorium of Music, University of Adelaide als Senior Lecturer. Als Solist und Kammermusiker ist er sowohl in Deutschland als auch in vielen Ländern aufgetreten. Rundfunkaufnahmen in Deutschland und in Australien runden seine Konzerttätigkeit ab. Viele seiner Schüler sind heute etablierte Konzertpianisten und lehren an internationalen Universitäten.

Programm


Aleksandr Skrjabin ( 1872-1915 )

Sonate Nr. 1, op. 6, F moll (1892)

Sonate Nr. 2, op. 19  ‚Sonata-Fantasy’ (1892-97)

Sonate Nr. 3, op. 23, fis moll (1897-98)

Sonate Nr. 4, op. 30, fis moll (1903)

Sonate Nr. 5, op. 53 (1907)

Sonate Nr.6, op. 62

Sonate Nr. 7, op 64  ‚weisse Messe’ (1911)

Sonate Nr. 8, op. 66 (1913)

Sonate Nr,9, op. 68 ,schwarze Messe‘ (1912-13)

Sonate Nr. 10, op. 70 (1913)


more
Default Alt-Tag

Karten


30€ regulär | 25€ ermäßigt 
Reservierung erforderlich
 
Reservierung unter salon@boesendorfer.com oder 01 504 66 51 310

Bösendorfer Saal im Mozarthaus Vienna
1010 Wien, Domgasse 5
(direkt hinter dem Stephansdom)
U1/U3 Station Stephansplatz

Piano&More mit Roland&Yuko Batik, Tobias Meissl
Spiritual Standards - Burger/Klewitz