Bernhard Parz


«An meinem Bösendorferflügel liebe ich das Verschmelzen der Klangfarben, einem Klang, der im wahrsten Sinn zu Herzen geht und von dem ich mich immer wieder inspirieren lassen kann. Einzigartig ist die Möglichkeit, den Ton auch während des Anschlags noch verändern zu können. Dadurch bilden Klangfarbe und Spielgefühl eine Einheit und ermöglichen ein Vielseitigkeit, die gerade für die Klangsprache der grossen Wiener Musiktradition unabdingbar ist. Mit der neuen VC Serie ist es Bösendorfer gelungen, den "Wiener" Klang - für den Bösendorfer schon immer berühmt war - auch wieder vermehrt in die Konzertsäle und damit näher an die Ohren der Meschen zu bringen.»

Bernhard Parz erhielt seine Ausbildung an der Wiener Hochschule für Musik (heute Universität für Musik) und darstellende Kunst sowie am Konservatorium der Stadt Wien. Nach verschiedenen Wettbewerbserfolgen (u.a. einem 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, beim Internationalen Musikfestval Austria sowie beim Swedish Duo Competition) und einer Konzert und Unterrichtslaufbahn, die ihn durch ganz Europa, sowie nach Fernost und Südamerika führten, wurde er 2009 an die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien berufen, als jüngster Professor für Klavier seit Bestehen der Universität. Er gilt als Meister des "Wiener Klanges" und konzertiert als Solist und Kammermusiker in vielen Teilen der Welt, in Sälen wie der Tonhalle Zürich oder der JT Arts Hall Tokyo und auf Festivals wie dem Shanghai International Arts Festival, dem Pera Piano Festival Istanbul oder dem Festival Internacional de Piano der Universität Santander in Kolumbien. Bernhard Parz ist überzeugter Botschafer der "Wiener Klangkultur" und seit 2012 Teil der Bösendorfer Familie. Mit seinem persönlichen, lebendigen und unmittelbaren Spiel kann er sein Konzertpublikum immer wieder begeistern. Er ist nicht nur internatonal als Pädagoge gefragt, sondern setzt sich auch engagiert dafür ein, mit alternativen Konzertformaten und Projekten zur Musikvermittlung seine Begeisterung für die Musik einem breiten Publikum weiter zu geben.