Randy Weston


“A musician is a storyteller and healer, he makes music for a baby being born, music for harvesting. African music is rooted in the sounds of Mother Nature, of wind and bird songs and animal sounds.” Geboren und aufgewachsen im Brooklyn der 1920er und 1930er Jahre wurde Randy Weston nicht nur vom ihn umgebenden Jazz geprägt, sondern auch von seinen Eltern, die ihre große Liebe zu ihrer afrikanischen Herkunft und Kultur als maßgeblichen Teil der Erziehung sahen.

In den späten 1960er Jahren verließ Randy Weston – damals schon eine fixe Größe des Jazz – die USA, um in Afrika zu leben und schuf damit eine Brücke zwischen den kulturellen Wurzeln und Einflüssen Afrikas und der USA, die sich verstärkt in seiner Musik wiederfand. "In African music," sagte Randy Weston in einem Interview im Jahr 1998, "there aren't the categories of the past, the present and the future. Music is a timeless thing."

Weston zerlegt die herkömmlichen, bekannten Kategorien von Tradition und Moderne, Komposition und Improvisation. Unterstützt von seinem Bösendorfer Flügel, der sich unter seinen Händen in ein Medium seiner Geschichten verwandelt. "If you look at the piano, inside is a harp. A harp is one of the oldest African instruments," erklärt Weston. "When I touch the piano, it becomes an African instrument. It's no longer a European instrument. I say that in a positive way, not a negative way."