250 Jahre Beethoven


250 Jahre Bösendorfer - Seid umschlungen, Millionen!


Beethoven ist überall und ganz besonders in Wien. Hier komponierte er alle seine Meisterwerke, 1 Oper, 5 Klavierkonzerte, 9 Sinfonien, 32 Klaviersonaten und vieles mehr. Er festigte damit Wiens Position als musikalisches Zentrum Europas. Beethoven global ist heute der meist gespielte Komponist der Welt und seine 9. Sinfonie ist das meistgespielte Werk weltweit. Die Musik der Wiener Klassik führte Beethoven zu ihrer höchsten Entfaltung und bereitete der musikalischen Romantik den Weg.

Zu seinem 250. Geburtstag ehrt Bösendorfer diesen großen Komponisten mit einer besonderen Flügel Edition.

Selbst ein genialer Klavierspieler, komponierte Beethoven Werke von unübertroffenem musikgeschichtlichem Einfluss in den für die Epoche der Wiener Klassik grundlegenden Formen der Sinfonie, der Klaviersonate und des Streichquartetts. Als wenn das nicht schon genug wäre, legte er sogar den Grundstein für den Rock ' n' Roll. Das legendäre „Ta–ta-ta-taaaa“ ist nicht nur das prägende Motiv Beethovens 5. Sinfonie, 1. Satz, c-Moll Op. 65. Mit diesen vier Tönen komponierte er auch das erste wichtige Riff der Musikgeschichte, das wohl ähnlich bekannt ist wie Deep Purples Gitarrenriff in „Smoke On The Water“. Beethovens 9. Sinfonie diente als Vorlage für den Hit "A Song of Joy", der um die ganze Welt ging. Die Instrumentalfassung "Ode an die Freude" ist seit 1985 die Hymne der Europäischen Union und bestimmte sogar die Speicherkapazität der CD. Von Produktentwicklern dazu befragt, sagte der Dirigent Herbert von Karajan „es müsse möglich sein, Beethovens Neunte an einem Stück auf CD hören zu können“.

Beethovens Leben ist geprägt von sozialpolitischen Umbrüchen und heftigen kriegerischen Ereignissen und so interessiert er sich neben der Musik, Philosophie und Literatur auch für Politik. In seiner musikalischen Frühphase beschwört er gern das Heldenhafte im Menschen. Er ist begeistert von der Französischen Revolution und der Ideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (liberté, egalité, fraternité). Napoleon widmet er seine 3. Sinfonie, die "Eroica". Doch als sich Napoleon 1804 selbst zum Kaiser krönt, radiert Beethoven wutentbrannt diese Widmung wieder aus dem Titelblatt der Partitur.

 

Er ist ein Perfektionist, feilt immer wieder an seinen Werken, überarbeitet und korrigiert sie bis spät in die Nacht. Mit Anfang Dreißig leidet Beethoven zunehmend unter seiner Schwerhörigkeit und seine Verzweiflung darüber wird immer größer. Er durchlebt die tiefste Krise seines Lebens. Im „Heiligenstädter Testament“ gewährt er uns einen erschütternden Einblick in sein Seelenleben und seine Suizidgedanken. Ein musikalisches Genie, einst mit absolutem Gehör und nun fast taub - wenn das bekannt würde, wäre seine musikalische Zukunft ruiniert.

So wird Beethoven zunehmend zu einem Sonderling und vereinsamt. Es bleibt ihm die Musik und sein Innerstes zu erschließen. „Du musst Dir alles selbst aus Dir heraus erschaffen“ sagt Beethoven.

Mit dem Durchleben des inneren Todes entsteht in Beethoven ein neuer,  höherer Zugang zur Musik. Seine Liebe zur Natur und seine endlosen Spaziergänge helfen ihm dabei -„ich bin selig, glücklich im Wald“. Hier findet er Kraft und Inspiration - „Ich muss hinaus, Ideen schöpfen! Mein Reich ist in der Luft. Wie der Wind, so wirbeln die Töne, so wirbelts auch in meiner Seele.“

Es entstehen seine 9 Symphonien, 32 Klaviersonaten, 60 Klavierwerke und zahlreiche andere Kompositionen.

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Bereits taub komponiert Beethoven die 9. Sinfonie, die Krönung seiner monumentalen Werke. Neben dem revolutionären Einsatz von Gesangssolisten und einem gemischten Chor im Finalsatz beschreibt er damit das Ringen einer Menschenseele, die sich bei all den Mühen und Leiden nach dem Tag reiner Freude sehnt. Den frenetischen Applaus bei der Uraufführung am 7. Mai 1824 in Wien kann Beethoven nicht hören. Seine "Ode an die Freude" ist vielleicht eine Umarmung, die er uns schenkt, ein Kuss an die Welt, aus der er sich zurückgezogen hat. Beethovens Leben – es ist ein Prozess der Menschwerdung, der uns zutiefst berührt und dessen Musik uns Menschen immer verbinden wird.

Ein Jahr nach Beethovens Tod gründet Ignaz Bösendorfer 1828 seine Klavierfabrik. Seine Klangvorstellungen sind geprägt vom kulturellen Umfeld Wiens, das zutiefst von Beethoven beeinflusst ist.

Zu seinem 250. Geburtstag ehren wir diesen großen Komponisten mit einer Edition unseres Collectr's Item Modell Beethoven.

 

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Der Grundstein für das Design wurde bereits im Jahr 2013 gelegt, anlässlich des 14. Internationalen  Beethoven Klavierwettbewerbs in Wien und des 185. Geburtstags unserer Manufaktur. In Zusammenarbeit mit dem Beethoven-Haus in Bonn erhielten wir die Möglichkeit, das Originalautograph von Beethoven um das Finale Presto Agitato aus der Mondscheinsonate, Sonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 zu verwenden.

Beethoven selbst nannte sein Werk eine „Sonata quasi una Fantasia“ – also gleichsam eine Fantasie – „per il Clavicembalo o Piano-Forte“, wobei sich die Bezeichnung Fantasia auf die ungewöhnliche Satzfolge der Klaviersonate bezieht. Sie gilt als Vorläufer der musikalischen Romantik. Bereits zu Beethovens Lebzeiten ist diese Sonate eines seiner beliebtesten Klavierwerke. Er selbst meinte dazu „doch wahrhaftig Besseres geschrieben zu haben“.  

 

Das Originalautograph von Beethovens Mondscheinsonate wird mittels aufwendigem Siebdruckverfahren auf die Innenseite des Flügeldeckels platziert.

Beethovens Bild im Notenpult und die Bösendorfer Schriftzüge bestehen aus schimmerndem Perlmutt. „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“, diese Aussage von Beethoven ist - ebenfalls in Perlmutt - in die rechte Notenpultbacke des Instruments eingelegt.

Der Flügel Modell Beethoven aus der Bösendorfer Artist Series ist mit einer Auflage von 15 Flügeln limitiert und versehen mit einer individuell nummerierten Plakette.

 

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Collector's Item Modell Beethoven
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